US - Teddy
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Das US-Teddy Meerschweinchen ist genau wie der CH-Teddy (Schweizer Teddy) äußerlich kaum von dem Rex Meerschweinchen zu unterscheiden.
Die Rasse „US-Teddy“ stammt ursprünglich aus den USA, wo sie erstmal als Mutation aus Glatthaartieren auftrat. Der Rex hingegen stammt aus England.

Folgende Merkmale machen das US-Teddy Meerschweinchen aus:

- Kurzes, krauses Fell das im Idealfall senkrecht vom Körper absteht und keine Wirbel aufweist
- Jedes einzelne Haar (mit Ausnahme der Tasthaare) ist in sich gekräuselt, federelastisch und fast drahtig
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- Das Fell soll dem Tier ein plüschartiges Aussehen verleihen
- Jungtiere kommen mit gewellter Fellstruktur zur Welt, die sich mit zunehmendem Alter verliert

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Durch folgende Merkmale lässt sich der US-Teddy vom Rex unterscheiden:

- Das Fell ist dichter als beim Rex und liegt beim US-Teddy im Gegensatz zum Rex am Bauch glatt an
- Es ist zudem weicher als beim Rex, die Tasthaar sind nicht wie beim Rex gekräuselt sondern glatt

Beide Rassen sehen sich oft so ähnlich, dass es auch einem Fachmann nicht immer möglich ist, sie voneinander zu unterscheiden. Hinzu kommt noch, das oben genannten Merkmale im Idealfall so gut herausgezüchtet sind wie oben beschrieben. Natürlich gibt es aber auch Tiere, die diesem Standart nicht so sehr entsprechen und es kommt z.B. bei einigen US-Teddys auch zu einer leichten Kräuselung der Tasthaare.

Beide Rassen sehen sich zwar sehr ähnlich, sind genetisch aber völlig verschieden. Man sollte aus diesem Grund auch keine US-Teddys mit Rexen verpaaren.

 

 

Verantwortlich für das Aussehen des US-Teddys ist der so genannte Erb-Faktor: fzfz
Dieses Gen ist abgeleitet aus der amerikanischen Bezeichnung „fuzzy“, was dort US-Teddy bedeutet.
Es vererbt sich rezessiv gegenüber Glatthaar-Meerschweinchen. Das bedeutet, wenn man ein reinerbiges Glatthaar-Meerschweinchen mit einem US-Teddy verpaart, kommen an Jungtieren nur Glatthaar-Meerschweinchen heraus, die aber das fzfz-Gen tragen können und somit die Eigenschaften des US-Teddys weitervererben. Einen solches Glatthaar mit US-Teddy-Genen bezeichnet man als Glatthaar/Tdt (Glatthaar/Teddy-Träger).

Verpaart man einen reinerbigen Rex mit einem reinerbigen US-Teddy, so fallen aus diesem Wurf immer Glatthaar, die entweder Rex-Träger oder US-Teddy-Träger sind. Da man es diesen Glatthaar-Jungtieren äußerlich aber nicht ansehen kann, welche der beiden Rassen sie nun weitervererben, sollten Verpaarungen zwischen Rexen und US-Teddys vermieden werden.
Man kann aufgrund der starken Ähnlichkeit später in den Folge-Generationen nicht mehr nachvollziehen, ob man nun einen Rex oder ein US-Teddy vor sich hat.

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